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Schloss Mirabell

Der Mirabellgarten
Der berühmte Garten von Schloss Mirabell wurde unter Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun nach Plänen von Johann Bernhard Fischer von Erlach um 1690 umgestaltet und um 1730 von Franz Anton Danreiter wesentlich verändert. Der Pegasusbrunnen, ein Werk von Kaspar Gras aus Innsbruck, wurde 1913 aufgestellt. Die vier Figurengruppen um den Springbrunnen stammen von Ottavio Mosto (1690) und symbolisieren die 4 Elemente: Feuer, Luft, Erde und Wasser.
Im westlichen Teil des Mirabellgartens befindet sich das Heckentheater, das - zwischen 1704 und 1718 angelegt - eines der ältesten Heckentheater nördlich der Alpen ist.
Der Zwerglgarten stammt aus der Zeit des Erzbischofs Franz Anton Fürst Harrach.
Im Jahr 1854 wurde der Mirabellgarten von Kaiser Franz Joseph der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und präsentiert sich bis heute als gartenarchitektonisches Kleinod und beliebtes Fotomotiv.

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Das Schloss
eine einzige Kostbarkeit
Fürsterzbischof Franz Anton Fürst von Harrach ließ Schloss Mirabell von 1721 bis 1727 von dem bekannten Barockbaumeister Lukas von Hildebrandt großzügig umbauen und zu einer geschlossenen Anlage zusammenfassen. Der große Stadtbrand am 30. April 1818 beschädigte das Schloss schwer; unter anderem fielen auch die Fresken von Johann Michael Rottmayr und Gaetano Fanti den Flammen zum Opfer. Die große Marmortreppe, die ins Schloss führt, und der Marmorsaal blieben unversehrt.
Peter de Nobile, Hofbaurat und Direktor der Architekturschule in Wien, verlieh Schloss Mirabell seine heutige, eher nüchterne Gestalt. Details wie Fensterumrahmungen, Kapitelle und Stuckwerk erinnern an den Glanz vergangener Zeiten. Das Treppenhaus des Meisters Lukas von Hildebrandt zählt zu den größten Kostbarkeiten von Schloss Mirabell. Anmutige Putten zieren die vielgestaltige Marmor-Balustrade, die Skulpturen in den Nischen sind Meisterwerke des berühmten Georg Raphael Donner und gehören zu den schönsten Schöpfungen des europäischen Barock.

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Erbaut 1606, trug früher den Namen Schloss Altenau.
Es war ein Geschenk des Fürsterzbischofs Wolf Dietrich an seine Geliebte Salome Alt.
In den romantischen Räumlichkeiten zeugte das Paar 17 Kinder von denen zehn am Leben blieben.
Nach Wolf Dietrichs Tod wurde es von Markus Sittikus in "Mirabell" umbenannt.

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Schloss Mirabell heute
Heute befinden sich im Schloss Mirabell die Amtsräume des Salzburger Bürgermeisters und der Stadtverwaltung. Der Marmorsaal, ehemaliger Festsaal des Fürsterzbischofs, in dem schon Vater Leopold Mozart und seine Kinder Wolfgang und Nannerl musiziert haben, gilt heute als einer der "schönsten Trauungssäle der Welt". Regelmäßig finden hier Tagungen, Ehrungen und stimmungsvolle Konzerte (Salzburger Schlosskonzerte) statt.


Marmorsaal: Montag, Mittwoch, Donnerstag: ca. 8-16 Uhr, Dienstag, Freitag: 13-16 Uhr, keine Besichtigungsmöglichkeit bei Sonderveranstaltungen.
Eintritt frei.

Barockstiege - Engelsstiege: täglich ca. 8-18 Uhr

In allen anderen Räumlichkeiten ist die Stadtverwaltung untergebracht, es ist daher keine Besichtigung möglich.

Mirabellgarten: täglich ca. 6 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit geöffnet.

Heckentheater: während der Wintermonate geschlossen.